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Spezielles
Toernangebot: GOLF VON NEAPEL — EINMAL ANDERS!
Das Revier bietet eine hervorragende Kombination aus reizvollen
Landschaften, archäologischen Sehenswürdigkeiten, italienischer Lebensart
und lukullischen Köstlichkeiten. Die Winde von Mai bis Oktober sind moderat und es
stehen ausreichend Anlege- und Ankermöglichkeiten zur Verfügung.
Wir werden Buchten und die schönsten Stellen an den Küsten
erreichen können, die ohne Boot unerreichbar bleiben.
Wir werden vom Meer aus – in ungewohnter Perspektive –
bewundern, wie sich die kleinen Dörfer entlang der berühmten Amalfiküste
wie Vogelnester in die Hänge schmiegen. Wir werden die Inseln im Golf
erkunden – bekannte wie Ischia oder Capri oder auch unentdeckte Perlen
wie Procida; wir haben die Möglichkeit, die uralte und immer noch sehr
lebendige Kultur Neapels oder Salernos zu erforschen bzw. uns auf die
ruhigen kleinen Städte und Dörfer
im Cilento zu konzentrieren.
Samstag:
Anreise Neapel
Je nach Ankunftszeit erkunden wir die Schätze Neapels, besuchen
das historische Altstadtzentrum, den alten Königspalast Palazzo Reale auf
der Piazza del Plebiscito, die Eierburg im Hafen von Santa Lucia, das Neue
Kastell, die Galerie Umberto, die Spaccanapoli genannte „Hauptstraße“
des alten Viertels.
Um
18:30 Uhr treffen wir uns auf
der Yacht, beziehen unsere Kabinen und gehen anschließend zum ersten
gemeinsamen Abendessen in einem gemütlichen Lokal in der Altstadt, wo wir
uns mit der restlichen Crew und den Bedingungen an Bord vertraut machen und
unsere Route besprechen.
Sonntag:
Neapel „Leinen Los!“ -
Capri
Nach der Einweisung durch unseren erfahrenen Skipper Frank und
dem Einkauf heißt es „Leinen los!“, und dann beginnt die Überfahrt bei
hoffentlich günstigen Winden Richtung Capri. Ein großer Bestand von
Bergziegen hat der Insel einst ihren Namen gegeben. Im Gegensatz zu Procida
und Ischia ist Capri nicht vulkanischen Ursprungs, sondern geologisch eine
Verlängerung der Halbinsel Sorrent, also ein Teil der Apenninen.
Capri
ist wunderschön, am schönsten am späten Nachmittag oder Abend, wenn die
großen Kreuzfahrtschiffe mit ihren Tagestouristen die Insel wieder
verlassen haben – und wir mit unserer Yacht erst richtig zu genießen
beginnen.
Vom
Hauptort Capri mit seinen schönen Augustusgärten geht es hinauf auf den
Monte Tiberio, wo sich der zweite römische Kaiser Tiberius eine wunderbare
Villa errichten ließ, die er nach dem Göttervater Jupiter benannte. Capri,
aus dem Urgestein des Apennin (Kalkfelsen) ist auch reich an vielen Grotten,
die berühmteste ist die Grotta d’Azzurra, die man nur mit kleinen Booten
erreichen kann. Und abends, wenn die Touristenschwärme weg sind, dann
erleben wir, wie.. „bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt!“
Der Abend wird lang im Hafen und am Schiff.
Montag: Capri – Acciaroli
Zeitig in der Früh legen wir ab, um den Golf zu überqueren.
Heute wird es ein langer Segeltag. Der Wind weht mit angenehmen 4 Bft, die
Yacht rauscht unter Vollzeug und leichter Lage nach Südwesten. Am späten Nachmittag erreichen wir die Marina in
Acciaroli. In
dem hübschen, verträumten Dorf hat schon Hemmingway seine Spuren
hinterlassen. Wir genießen die Ruhe und die Annehmlichkeiten der Marina.
Dienstag: Acciaroli -
Palinuro
Gemütlich machen wir uns auf den Weg. Der heutige Tag ist der
beeindruckenden Küste mit unzähligen Höhlen und Grotten sowie dem Baden
vorbehalten. Besonders bei Palinuro gibt es eine Grotte, die es mit der
gleichnamigen Schwester auf Capri durchaus aufnehmen kann. Auch hier
begegnet uns wieder die klassische Geschichte: Palinuro war der Steuermann
von Äneas und fiel hier ins Meer. Aus
diesem konnte er sich an Land retten, wurde dann aber von den Einheimischen
getötet. Mittlerweile werden Touristen — zum Glück —besser behandelt.
Am Abend suchen wir uns ein geschütztes Plätzchen und nach dem
gelungenen Ankermanöver sitzen wir noch lange bei Kerzenschein und Rotwein
in der Plicht.
Mittwoch: Palinuro - Agropoli
Heute beginnt unser Rückweg. Noch einmal genießen wir den
Ausblick auf die schroffen Felsen und kleinen Sandbuchten. Wieder ein Tag
mit halbem Wind und daher rauschender Fahrt. Da unsere heutige Strecke nicht
besonders lang ist, geht sich auch ein kurzer Badestopp aus. Am späten
Nachmittag sind wir dann im Hafen von Agropoli, das, wie am Namen bereits
erkennbar ist, auch auf eine griechische Gründung zurückgeht.
Zum Abendessen erklimmen wir die Hochstadt und werden mit einem
tollen Sonnenuntergang belohnt.
Donnerstag: Agropoli—Amalfiküste
Nach einem ausgiebigen Frühstück schippern wir heute entlang
der wohl berühmtesten Küstenstraße Italiens, der Costiera Amalfitana, der
Amalfiküste und sehen die pittoresken kleinen Dörfer hoch oben in den
Felsen thronend – ein Blick, den man nur vom Meer hat! Wir machen in
schwer zugänglichen Buchten halt und steuern schließlich Amalfi an, dessen
mittelalterlicher Dom ein Wunderwerk der Baukunst ist. Amalfi war einst eine
unabhängige Seerepublik, steinreich und stolz. Durch den Handel mit dem
Orient kam die erste Papierherstellung nach Amalfi, sein Seerecht,
die so genannten „Tabulae Amalfitanae“ galt im Mittelalter im
gesamten Mittelmeerraum. Zum normannischen Dom, der viele arabische
Stilelemente aufweist, führt eine imposante Freitreppe, sein barockes
Inneres betritt man durch eine um 1066 in Byzanz gegossene Bronzetür.
Wunderbar auch der daneben gelegene Paradies-Kreuzgang. Nicht versäumen dürfen
wir es auch, auf der Piazza einen Espresso und einen eiskalten Limoncello zu
trinken, der original nur in dieser Gegend erzeugt wird. Zitronen sind eine
der wichtigsten landwirtschaftlichen Güter der Region, wir werden das spätestens
beim Ladenbummel erkennen….
Freitag: Amalfi – Procida – Napoli
Vorbei
geht es an den schönsten Orten, wie Ravello, Positano und wieder Capri.
Wenn es das Wetter und der Reiseplan zulässt , machen wir noch einen
Badestopp bei den Li Galli, den versteinerten Sirenen aus der Odyssee. Wir
haben es eilig, denn wir wollen zumindest einen Blick auf Procida werfen.
Die mit nur etwa 4 Quadratkilometern kleinste Insel im Golf von Neapel liegt
zwischen Ischia und dem Festland und gilt nach wie vor als Geheimtipp, da
sie touristisch noch kaum erschlossen ist. An der Nordostseite der Insel
liegt das gleichnamige Städtchen Procida mit seinen pastellfarbenen Würfelhäusern
und zauberhaften Ausblicken aufs Meer. Wenn die Zeit es zulässt, geht’s
auf die von Wehranlagen geschützte Oberstadt von Corricella, Terra Murata
genannt. Bei klarem Blick hat man von hier einen traumhaften Blick auf den
gesamten Golf von Neapel.
Samstag: Pompei - Vesuv - Herkulaneum
Für die Einen geht es nach dem Frühstück nach Hause. Wer noch
Zeit hat, genießt den Hafentag. Zunächst fahren wir auf den gewaltigen
Berg der Götter, den Vulkan Vesuv, der drohend über dem Golf von Neapel
thront und in dem nach antiken Vorstellungen der Gott der Schmiede und des
Herdfeuers, Hephaistos lebte. Der Berg schläft nur, er kann – so sagen
Experten – jederzeit wieder ausbrechen, daher ist er der wohl
bestobservierte Vulkan der Welt! Wir fahren hinauf in eine bizarre
Landschaft, in die im 19. Jahrhundert auch eine Seilbahn führte, damals
Anlass für das bekannte Volkslied „Funiculi Funicula“.
Dampfender
Schwefel erwartet uns am Kraterrand. Alternativ geht es nach Pompei, um uns
dort die wohl beeindruckendsten Reste einer römischen Stadt anzuschauen.
Pompei wurde bei einem Vulkanausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. zerstört,
erhalten geblieben sind römische Wohnhäuser und öffentliche Gebäude. Der
Blick in die Antike ist hier sehr unmittelbar, und wir fühlen uns versetzt
in die Zeit des alten Rom, als Pompei hier im Süden eine blühende
Provinzstadt war. Wer noch nicht genug hat, besucht auch noch Herculaneum,
das heutige Ercolano, die zweite große Römerstadt, die der Berg 79 n. Chr.
zerstörte. Das archäologische Areal ist kleiner als das weitläufige
Pompei, doch sind die Häuser zum Teil noch besser erhalten als in der großen
Nachbargemeinde.
Inkludierte
LEISTUNGEN:
Unterbringung in Doppelkabinen fuer 7 Nächte ( Einzelkojen evtl. gegen
50% Aufpreis möglich ) /
Frühstück auf dem Schiff, Teilnahme beim Segeln
(je nach Interesse und Veranlagung)
,
Handtücher
und Bettzeug = Decken
und Kopfkissen ohne Bezüge ,
Endreinigung
Seemeilenbestätigung
ect.
Nicht inkludiert: Nebenkosten
- unterwegs: Für unsere Verpflegung am Schiff und
anfallende Yachtnebenkosten unterwegs, wird bei Toernbeginn eine Crewkasse eingerichtet.
Alle Törnteilnehmer/innen ( ohne Skipper ) zahlen gleichen Anteil in diese Kasse ein.
Der Skipper wird wie üblich von Samstag bis Samstag
freigehalten. Nebenkosten sind
z.B.:
Dieselverbrauch falls mal kein Wind zum segeln ist ( ca. 3 Liter je
Stunde ), Liegeplatzgebühren unterwegs , Essen am Schiff. Durchschnittlich wird für all diese Nebenkosten ca. Euro
170. - je Person und Woche verbraucht. Restaurantessen ist von
jedem selbst extra zu zahlen.
Bei zweiwöchigen Törns kann es sein, daß am Ende der ersten
Woche zum Stützpunkt ( Ausgangspunkt ) zurückgefahren wird,
falls nicht
alle Törnteilnehmer für 2 Wochen gebucht haben. Auch ein
Wechsel auf eine andere Yacht kann nicht ausgeschossen werden.
Anreise koennen wir gerne
fuer Sie organisieren – Flug oder Bahn ( evtl. Fahrgemeinschaft )
Rabatte:
Gruppenrabatt bei gemeinsamer Buchung ab
6 Personen möglich. ( Bitte auf Anfrage weil unterschiedlich, je nach
Personenzahl.)
Der
sehr erfahrene und revierkundige Skipper = Frank aus Wien / Österreich (auf Wunsch
möglich ist u.a.: seglerische Aus– und Weiterbildung
)
Jeden Tag plant der Skipper die Tages-route und bespricht die nötigen
Manöver. Wind, Wetter und organisatorische Aspekte werden dabei berücksichtigt.
Auf diesen sportlichen Urlaubstörns zeigt der Skipper sowohl Anfängern als
auch erfahrenen Seglern gerne Navigation und seemannschaftliches Know how:
Sie erleben Segeln zum Mitanfassen und Miterleben! Gemeinsam segeln wir mit
dem Wind um die Wette!
In diesem Seegebiet weht der Wind überwiegend aus westlichen
Richtungen: Im Sommer zeigt sich der Libeccio aus Westsüdwest besonders häufig.
Auch thermische Winde an dieser Küste haben ihren Reiz. Tagesbrisen können
3-5 Bft. erreichen. Typisch für dieses Revier im Tyrrhenischen Meer ist die
stabile Hochdrucklage. Die Sonne scheint oft und kräftig (guter
Sonnen-schutz!), Regen gibt es sehr selten. Im Mai hat das Wasser oft Temperatur
von ca. 20-21, die Luft von 24–28°C.
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